Moosbild

DIY: Moosbild selbst bauen

Immer wieder sind wir über sogenannten „Moosbilder“ im Internet gestolpert. Mit dem satten Grün des Moos stechen sie einem förmlich ins Auge.

Die Preise sind allerdings ziemlich heftig. Selbst kleinere Moosbilder mit 60×30 Zentimeter Abmessungen schlagen da mit teils deutlich über 100,- Euro zu Buche.

Also fiel der Entschluss: Wir bauen uns selbst ein Moosbild. Do it yourself (DIY) ist angesagt.

Sonderlich viel Material haben wir nicht benötigt:

  • eine Latte (ca. 20 x 40 x 2000 mm)
  • eine Sperrholzplatte (ca. 600 x 300 mm)
  • vier Dübel (6 mm)
  • Holzleim
  • schwarzen Lack
  • Lasur
  • Moos (ca. 1 kg)

Zuerst haben wir uns die notwendigen Rahmenteile aus der Latte zugeschnitten.

Zuschnitt für den Rahmen

In diese haben wir zudem eine Falz eingefräst, um dort die Sperrholzplatte einzulassen, auf welche das Moos geklebt werden soll. Den Rahmen haben wir mit Holzleim verleimt und zusätzlich an allen vier Ecken jeweils einen Dübel eingebracht.

Rahmen mit eingefräster Falz

Die Sperrholzplatte haben wir schwarz lackiert und vor dem Lasieren des Rahmens eingelegt, um die Passgenauigkeit zu prüfen.

Sperrholzplatte in Holzrahmen

Nun folgte noch die Lasur und hiernach das Einkleben der Sperrholzplatte.

Fertiger Holzrahmen für das Moosbild.

Nun musste noch das Moos von Resten wie Tannennadeln befreit werden. Das Moos selbst hatten wir bei einem Onlinehändler bestellt. Wir haben uns für Natur Moos aus Island entschieden. Dieses wird konserviert geliefert und kann ohne weitere Bearbeitung für das Moosbild genutzt werden. Will man richtig kreativ sein, kann man auch Moossteine, Kugelmoos oder Flachmoos nutzen und verarbeiten.

Mit normalen Holzleim haben wir schließlich das Moos verleimt.

Fertiges DIY Moosbild.
DIY Moosbild
DIY Moosbild

Kosten

Einen Teil des Materials bestand aus Reststücken, so dass wir keinen genauen Preis für das Projekt haben. Aber als grober Richtwert:

Am teuersten war zweifelsohne das Moos mit rund 30,- Euro für 1 Kilogramm Moos. Das restliche Material haben wir aus vorhandenen Beständen nutzen können.

Insgesamt dürfte das Projekt mit deutlich unter 50,- Euro Gesamtkosten zu realisieren sein.

Fazit

Der Aufwand, ein eigenes Moosbild zu machen, ist gering und sicherlich auch für Anfänger geeignet. Nebenbei kann man dabei richtig viel Geld sparen.

PV-Anlage

Photovoltaik: Fazit nach dem dritten Jahr!

Ein weiteres Jahr ist vergangen. Seit Ende November 2017 ist unsere Photovoltaikanlage in Betrieb.

Schauen wir auf das dritte Jahr!

Berechnet war für das Jahr 2019 eine zu erwartende Stromproduktion in Höhe von 6.638 kWh.

Auch dieses Jahr hat die Anlage den berechneten Ertrag überschritten. Auch wenn es etwas weniger war, im Vergleich zu 2019, hat die Anlage in 2020 insgesamt rund 8.170 kWh Strom produziert. Das sind etwa 23% mehr, als berechnet.

Wie auch 2019 wurden hiervon ca. 6.700 kWh ins öffentliche Netz eingespeist. Dafür ist eine Einspeisevergütung von ca. 800,- Euro (brutto) zu erwarten.

Der Eigenverbrauch liegt wie im Vorjahr bei etwa 1.300 kWh Strom. Also etwa 16% des produzierten Stroms haben wir selbst verbraucht. Dadurch wird sich die Stromrechnung des Versorgers um etwas mehr als 300 Euro verringern.

Unser Gesamtstrombedarf in 2020 konnten wir zu rund 51% durch die PV-Anlage decken.

Bisher stehen rund 7.100 Euro Ausgaben (Tilgung, Zinsen, Versicherung, Steuern) ca. 3.000 Euro Einnahmen (Vergütung, eingesparte Stromkosten) gegenüber. Hierbei ist die oben genannte Einspeisevergütung noch nicht eingerechnet!

Wandhalterung für Monitor

Für die Werkstatt im Keller stand noch ein alter Monitor bereit. Um diesen platzsparend anzubringen, haben wir auf eine Art „French-Cleat-Halterung“ zurückgegriffen. Dazu haben wir einfach ein paar Reste Multiplex verwendet und entsprechend zugeschnitten.

French-Cleat für Monitor
French Cleat Halterung für Computer Monitor

Anstatt einer VESA-Halterung haben wir einfach ein Stück Multiplex mit M4-Schrauben dort angebracht. Die Multiplexplatte haben wir seitlich im 45° Winkel zugeschnitten. Hierzu kamen zwei Gegenstück, so dass die Platte, die den Monitor hält zwischen diese beiden Platten geschoben werden kann und einen sicheren Halt hat.

Monitor mit French-Cleat Halterung an OSB-Wand montiert.

Gartendeko: Schmetterling aus Hufeisen

Aus vier alten Hufeisen und einem Stück Armierungseisen haben wir uns ein bisschen Deko für den Garten gebastelt.

Am Armierungseisen haben wir zwei kurze Stücke abgeschnitten, die später die Fühler des Schmetterlings bilden.

Die Hufeisen selbst wurden, wie auch die Fühler, an das Armierungseisen geschweisst.

Das Armierungseisen haben wir leicht abgewinkelt.

Und die Grundfarbe ist bereits aufgesprüht.

Gartendeko: Schmetterling aus alten Hufeisen
Gartendeko: Schmetterling aus alten Hufeisen
Holzbett

Einfaches Holzbett bauen

Es war an der Zeit, ein weiteres Bett aus Holz zu bauen. Zum Einsatz kam Holz aus dem Baumarkt.

Abmessungen:

Das Bett hat die Maße von 90×200 cm. Die Höhe beträgt etwa 70 cm. Die Bodenfreiheit 20 cm.

Aufgrund der Abmessungen hält sich der Zuschnitt in Grenzen.

Bauschritte:

Holzzuschnitt des Kopf- und Fußteils.
Kopf-/Fußteil testweise zusammengefügt.

Die Verbindungen erfolgten mit Flachdübeln.

Fräsungen für Flachdübel.

Die Kanten der Pfosten wurden mit dem Abrundfräser bearbeitet.

Kanten mit Abrundfräser bearbeitet.

Nach dem Verleimen folgte das Streichen. Hierfür haben wir eine Lasur verwendet, damit die Maserung des Holzes auch nach dem Streichen sichtbar bleibt.

Alle Teile verleimt und mit Lasur gestrichen.

Nach dem Trocknen haben wir die Beschläge montiert.

Beschläge an Kopf- und Fußteil.
Beschläge an den Seitenwangen.

Danach musste nur noch alles zusammengefügt werden.

Zusammenfügen der Einzelteile.

Und fertig ist das Bett!

Fertiges Holzbett.

Weil immer wieder die Kostenfrage auftaucht:

Holz: ~90 Euro
Beschläge: ~15 Euro
Farbe: ~15 Euro

Wie üblich noch Klein- und Verbrauchsmaterial (Holzleim, Schrauben, Flachdübel, Pinsel usw). Da wir sowas sowieso zuhause haben, führen wir das Material hier nicht als Einzelkosten auf.

PV-Anlage

Photovoltaik: Fazit nach dem zweiten Jahr!

Ein weiteres Jahr ist vergangen. Seit Ende November 2017 ist unsere Photovoltaikanlage in Betrieb.

Schauen wir auf das zweite Jahr!

Berechnet war für das Jahr 2019 eine zu erwartende Stromproduktion in Höhe von 6.692 kWh.

Auch dieses Jahr hat die Anlage den berechneten Ertrag deutlich überschritten. Auch wenn es etwas weniger war, im Vergleich zu 2018, hat die Anlage in 2019 insgesamt rund 8.000 kWh Strom produziert. Das sind etwa 19% mehr, als berechnet.

Ins öffentliche Netz wurden hiervon ca. 6.700 kWh eingespeist. Dafür ist eine Einspeisevergütung von ca. 800,- Euro (brutto) zu erwarten.

Der Eigenverbrauch liegt bei etwa 1.300 kwh Strom. Also etwa 16% des produzierten Stroms haben wir selbst verbraucht. Dadurch wird sich die Stromrechnung des Versorgers um etwas mehr als 300 Euro verringern.

Unser Gesamtstrombedarf in 2019 konnten wir zu rund 52% durch die PV-Anlage decken.

Bisher stehen rund 5.000 Euro Ausgaben (Tilgung, Zinsen, Versicherung, Steuern) ca. 1.800 Euro Einnahmen (Vergütung, eingesparte Stromkosten) gegenüber. Hierbei ist die oben genannte Einspeisevergütung noch nicht eingerechnet!

Drechseln – Erste Versuche

Manchmal muss ich etwas Neues probieren. Da ich gerne mit Holz arbeite und mir für große Projekte derzeit schlicht die Zeit fehlt, habe ich mich ans Drechseln gewagt. Kleinere Vorhaben sind in verhältnismäßig überschaubarer Zeit umsetzbar.

Eine Drechselbank hatte ich mir bereits vor etwa einem Jahr zugelegt, aber bisher nie die Zeit, sie auszupacken, geschweige denn damit zu arbeiten…

Also habe ich mir die Zeit genommen und endlich einen ersten Versuch unternommen…

Rohling
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Bruchsteinplatten an der Wand

Im Außenbereich haben wir noch jede Menge ein paar Arbeiten durchzuführen. Unter anderem sind diverse Schalsteine in einen ansehnlicheren Zustand zu versetzen. Das möchten wir mit Bruchsteinplatten umsetzen.

Schalsteine
Schalsteine

Damit wir die eigentlichen Arbeiten schneller durchführen können, haben wir vorab die Bruchsteinplatten entsprechend sortiert, so dass sie „nur noch“ an die Schalsteine geklebt werden müssen.

Bruchsteinplatten
Bruchsteinplatten

Tatsächlich ist das Sortieren und Finden passender Bruchsteinplatten sehr zeitaufwendig. Das eigentliche Kleben geht wiederum recht fix von der Hand.

Bruchsteinplatten auf Schalsteinen
Bruchsteinplatten auf Schalsteinen

Das geübte Augen wird erkennen, dass Ergebnis und Vorlage abweichen. Was sollen wir sagen? Irgendwie gibt es immer kleine Abweichungen, die alles hinfällig machen.

Die Bruchsteinplatten selbst konnten wir, wenn es nicht ganz gepasst hat, mit einer normalen Flachzange zurecht „knabbern“, indem wir die Ränder in kleinen Schritten abgebrochen haben.

Im obigen Bild ist das beispielsweise sehr gut an der Platte zu erkennen, an welcher das Leerrohr endet. Die Aussparung haben wir komplett mit einer Flachzange herausgebrochen.

PV-Anlage

Photovoltaik: Fazit nach einem Jahr!

Seit Ende November 2017 haben wir nun unsere Photovoltaikanlage in Betrieb. Zeit, ein Zwischenfazit nach etwas über einem Jahr Betriebszeit zu ziehen.

Betrachten wir das Jahr 2018!

Berechnet war für das Jahr 2018 eine zu erwartende Stromproduktion in Höhe von 6.746 kWh.

Sicherlich ist es auch dem sehr guten Wetter in 2018 zu verdanken, dass diese Menge deutlich übertroffen wurde. Insgesamt hat unsere PV-Anlage etwa 8.400 kWh Strom produziert. Also rund 25% mehr als berechnet.

Davon haben wir etwa 7.000 kWh eingespeist, was einer Vergütung von rund 860,- Euro (netto) entspricht. Da noch keine Abrechnung seitens des Energieversorgers erfolgt ist, ist diese Zahl allerdings noch unter Vorbehalt.

Selbst verbraucht haben wir etwa 1.400 kWh Stunden Strom. Das entspricht rund 17% des erzeugten Stroms und dürfte uns etwa 360 Euro Ersparnis bei den Stromkosten in 2018 gebracht haben.

Auf unseren Gesamtstromverbrauch gesehen konnten wir diesen zu nahezu 46% über die PV-Anlage abdecken. Hierzu muss man natürlich sagen, dass wir Sonnenstunden entsprechend genutzt und in diesen Zeiten gezielt Waschmaschine, Geschirrspüler usw. eingesetzt haben.